Ist Stevia wirklich eine gesündere Alternative zu Zucker?

Immer mehr Menschen greifen statt zu herkömmlichem Zucker zu Stevia – und das aus gutem Grund. Im Gegensatz zu herkömmlichem Haushaltszucker beeinflusst Stevia den Blutzuckerspiegel kaum bis gar nicht. Das macht es besonders für Menschen, die auf ihre Blutzuckerwerte achten, wie Diabetiker oder alle, die weniger Zucker konsumieren möchten, zu einer interessanten Option.

Stevia wird aus den Blättern der südamerikanischen Pflanze Stevia rebaudiana gewonnen und ist natürlichen Ursprungs – ein großer Unterschied zu künstlichen Süßstoffen. Die enthaltenen Steviolglykoside sind bis zu 300-mal süßer als Zucker, kommen aber nahezu kalorienfrei daher. Das bedeutet: Du kannst Deinen Tee oder Dein Müsli süßer machen, ohne viele zusätzliche Kalorien zu riskieren.

Auch die Zähne profitieren: Da Stevia von den Bakterien im Mund kaum fermentiert wird, entsteht weniger Säure, die den Zahnschmelz angreifen könnte. Im Gegensatz zu Zucker, der Karies fördern kann, schont Stevia die Zähne.

Zudem enthält Stevia – vor allem in unverarbeiteter Form – kleine Mengen wertvoller Mineralstoffe wie Kalium, Magnesium oder Mangan. Diese tragen zu verschiedenen körperlichen Funktionen bei, etwa zur Muskeltätigkeit oder zum Elektrolyt-Haushalt.

Der normale Verzehr von Stevia gilt als sicher. Gesundheitsbehörden wie die EFSA haben es nach umfangreichen Tests zugelassen. Natürlich gilt auch hier: Maßhalten ist wichtig. Wer komplett auf künstliche Süßstoffe verzichten möchte, findet in Stevia eine natürliche, gut verträgliche Alternative – besonders im Rahmen einer ausgewogenen Ernährung.

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