Stranger Things – Nicht für kleine Zuschauer
Die vierte Staffel von Stranger Things setzt die erfolgreiche Serie fort, die 2016 erstmals begeisterte. Unter der Regie von Matt und Ross Duffer sowie Shawn Levy und Nimród Antal wird die Geschichte aus der Welt zwischen den 80ern und einer mysteriösen Parallelwelt weitergesponnen. Mit einer Laufzeit von bis zu 150 Minuten pro Folge ist diese Staffel die bislang intensivste und dunkelste.
Obwohl die Handlung um Jugendliche und Freundschaft kreist, ist die Serie nicht für jüngere Kinder geeignet. Die Altersfreigabe fehlt zwar offiziell – doch das Kinder- und Jugendfilmportal empfiehlt die Serie klar ab 16 Jahren. Grund dafür sind die oft gewaltvollen Szenen, bedrückende Themen wie psychische Belastung, Mobbing und Tod, sowie die beklemmende Stimmung, die über weite Strecken herrscht. Selbst für manche ältere Teenager könnte die vierte Staffel zu beängstigend sein.
Die Handlung vertieft die Charaktere, besonders mit Vecna, einem neuen, furchteinflößenden Antagonisten, der aus der Upside-Down-Welt kommt. Die Mischung aus Horrormomenten, 80er-Nostalgie und emotionalen Beziehungen macht fasziniert – doch genau diese Intensität ist auch der Grund, warum Eltern vor dem Mitsehen besser prüfen sollten.
Stranger Things 4 erschien am 1. Juli 2022 auf Netflix und umfasst neun Folgen, die von Autoren wie Paul Dichter, Kate Trefry und Curtis Gwinn mitgestaltet wurden. Für Fans der Serie ist es ein packendes, visuell beeindruckendes Kapitel – für Familienabende mit jüngeren Kindern aber nicht geeignet.
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