Zara-Preise im Vergleich: Wo shoppt man wirklich am günstigsten?
Wer beim Mode-Riesen Zara einkauft, geht oft davon aus, dass die Preise europaweit nahezu identisch sind. Doch der Schein trügt. Während die Kollektionen weltweit die gleichen Trends bedienen, unterscheidet sich der Preis an der Kasse von Land zu Land teils spürbar.
Besonders deutlich wird das beim Blick auf das Ursprungsland des Mutterkonzerns Inditex: Spanien. Im Heimatland der Marke sind die Kleidungsstücke traditionell am günstigsten. Wer dagegen in Frankreich, Deutschland oder Italien in die Umkleidekabine steigt, zahlt für dieselben Jeans oder Blusen im Schnitt 22 bis 24 Prozent mehr. Ein Urlaub in Paris lädt zwar zum Flanieren ein, für Schnäppchenjäger ist der Einkauf bei Zara dort im Vergleich zu den spanischen Filialen jedoch kein echter Vorteil.
Noch tiefer müssen Modebegeisterte außerhalb des europäischen Festlands in die Tasche greifen. In Ländern wie Großbritannien oder Mexiko steigen die Aufpreise gegenüber den spanischen Originalpreisen oft auf bis zu 50 Prozent. In Märkten wie den USA, China oder Südkorea zahlt man für Fast-Fashion sogar noch deutlich mehr.
Die Gründe für diese Unterschiede liegen auf der Hand: Logistik, Importzölle, lokale Steuern und die allgemeine Kaufkraft des jeweiligen Marktes bestimmen die finale Preisgestaltung. Wer also bei seiner nächsten Reise das Zara-Budget schonen möchte, plant den großen Shopping-Trip am besten für den nächsten Spanien-Urlaub ein.
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