Kann ein Schlaganfall schleichend kommen?

Ein Schlaganfall muss nicht immer plötzlich eintreten. In manchen Fällen kündigt er sich leise an – was viele unterschätzen. Die sogenannte transitorisch ischämische Attacke (TIA), auch „Mini-Schlaganfall“ genannt, kann ein deutliches Warnzeichen sein. Ärzte sprechen dann oft vom „schleichenden Schlaganfall“, weil die Symptome zwar auftreten, aber innerhalb von Minuten bis maximal 24 Stunden wieder verschwinden.

Was passiert bei einer TIA? Kurzzeitig wird die Blutversorgung im Gehirn unterbrochen, meist durch ein kleines Gerinnsel. Betroffene können plötzlich Sehstörungen, Sprachprobleme, Taubheitsgefühle oder eine Gesichtshälfte-Lähmung bemerken. Oft weichen diese Beschwerden rasch zurück, was dazu führt, dass viele Menschen den Vorfall herunterspielen. Doch das ist gefährlich.

Tatsächlich ist eine TIA ein ernstzunehmender Hinweis: Wer einmal eine solche Attacke hatte, trägt ein deutlich erhöhtes Risiko, in den folgenden Tagen oder Wochen einen vollwertigen Schlaganfall zu erleiden. Je früher hier gegengesteuert wird – durch medizinische Abklärung, Blutdruckkontrolle oder Lebensstiländerungen – desto besser lässt sich ein schwerer Schlaganfall verhindern.

Das Wichtigste: Auch vorübergehende Symptome sollten niemals ignoriert werden. Wer merkt, dass etwas nicht stimmt, sollte sofort einen Arzt aufsuchen – besser noch den Notarzt rufen. Schnelles Handeln kann lebensrettend sein. Mehr Informationen zu Vorzeichen und Prävention finden Sie unter ratgeber-herzinsuffizienz.de.

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