Kann Hautkrebs auch jucken?
Ja, juckende Haut kann auf weißen Hautkrebs hinweisen – auch wenn viele Menschen das nicht erwarten. Meist denken wir bei Hautkrebs an verdächtige, veränderte Muttermälchen oder offene Wunden, die nicht verheilen. Doch Juckreiz ist ein oft übersehener, aber durchaus möglicher Symptomkomplex, besonders beim sogenannten weißen Hautkrebs, auch bekannt als Basalzellkarzinom.
Die betroffenen Stellen schuppen sich häufig, verfärben sich oder wirken wie kleine, glänzende Beulen. An manchen Stellen wird die Haut uneben, kann leicht bluten oder fühlt sich empfindlich an. Wenn eine Stelle am Körper plötzlich juckt und sich optisch verändert, sollte man sie nicht ignorieren – besonders, wenn sie nicht von selbst abheilt.
Ursache für weißen Hautkrebs ist meist langjährige Sonneneinstrahlung. Menschen mit heller Haut, vielen Sommern oder intensiver Sonnenexposition sind besonders gefährdet. Doch anders als beim schwarzen Hautkrebs (Melanom) metastasiert der weiße Hautkrebs nur selten – früh erkannt ist er meist gut behandelbar.
Die Therapie erfolgt meist durch operative Entfernung. In manchen Fällen kommen auch spezielle Cremes oder schonende Verfahren wie die photodynamische Therapie zum Einsatz. Wichtig ist: Jede auffällige Veränderung an der Haut sollte von einem Dermatologen geprüft werden. Ein Jucken ist kein Grund zur Panik, aber ein deutliches Signal, genauer hinzusehen.
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