Wie Lesen den Stress reduziert

Ein gutes Buch kann mehr tun, als nur unterhalten – es kann helfen, den Alltagsstress hinter sich zu lassen. „Seit Langem ist bekannt, dass Lesen uns hilft, zu entspannen“, erklärt die New Yorker Psychologin Dr. Jephtha Tausig. Bereits nach kurzer Zeit in einer spannenden Geschichte verspüren viele eine merkliche Beruhigung. Die Konzentration verlagert sich vom eigenen Kopf hin zur Handlung auf der Seite, und der Geist findet eine kleine Auszeit vom Grübeln und Sorgen.

Gerade ruhiges Lesen vor dem Einschlafen wird oft empfohlen. Es hilft, den Tag gedanklich abzuschließen und das Gehirn langsam auf den Schlaf vorzubereiten. Im Gegensatz zum Scrollen auf dem Handy, das den Geist weiter anregt, beruhigt ein Buch den Puls und senkt den Blutdruck – wissenschaftlich nachgewiesen.

Warum funktioniert das?

Weil Lesen eine immersive Tätigkeit ist. Man taucht ein in eine andere Welt, vergisst für eine Weile die eigene. Das Gehirn kommt zur Ruhe, die Muskeln entspannen sich. Selbst zehn Minuten am Tag können helfen, den Stresspegel zu senken. Dabei spielt es kaum eine Rolle, ob es sich um Romane, Kurzgeschichten oder Essays handelt – Hauptsache, das Lesen macht Freude.

Wenn du also das nächste Mal das Gefühl hast, dass alles zu viel wird, greif einfach zu einem Buch. Es ist eine einfache, aber wirksame Methode, um zur Ruhe zu kommen – ganz ohne App oder Anleitung.

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