Aus Resten Neues schaffen: Kerzen selbst gießen

Statt alte Kerzenreste wegzuschmeißen, kann man sie einfach zu einer neuen, schönen Kerze verarbeiten. Es ist einfacher, als viele denken, und sorgt nebenbei für weniger Abfall.

Alles, was man braucht, sind die übriggebliebenen Wachsstücke – egal ob von Teelichtern, Stumpenkerzen oder dicken Wohnzimmerkerzen. Einfach das Wachs in kleine Stücke brechen und in ein hitzebeständiges Gefäß, wie ein Marmeladenglas, füllen. Dieses Glas stelle man dann vorsichtig in ein Wasserbad mit heißem Wasser. Dabei muss das Wasser nicht kochen – schonendes Erwärmen reicht völlig aus, um das Wachs flüssig zu machen.

Wichtig:

Beim Schmelzen können alte Dochte oder Wachsflecken stören. Diese kann man mit einer Pinzette herausfischen oder einfach mit dem neuen Docht kombinieren. Übrigens: Verschiedene Wachssorten und Farben kann man problemlos miteinander mischen. So entstehen einzigartige Farbnuancen – fast wie ein Unikat aus dem Dekoladen-Regal.

Wenn das Wachs vollständig flüssig ist, gießt man es in eine saubere Form – eine alte Kerzenform, eine Tasse oder eine dekorative Schale. Den Docht fixiert man in der Mitte, etwa mit einem Holzstäbchen oder einem Klebestreifen, damit er gerade bleibt. Nach dem Abkühlen hat man eine neue, individuelle Kerze, die nicht nur gut aussieht, sondern auch nachhaltig ist.

Ein schönes DIY-Projekt für regnerische Tage – oder als kreatives Geschenk für Freunde. So wird aus kleinem Rest ein großer Lichtblick.

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