Kann man den ganzen Oktopus essen?

Ja, vom Oktopus kann fast alles gegessen werden – bis auf den Kopf mit den Augen. Der Rest, vor allem die saftigen Arme, ist nicht nur genießbar, sondern in vielen Küchen weltweit eine wahre Delikatesse. In Ländern wie Griechenland, Japan oder Spanien gilt Pulpo als kulinarisches Highlight und wird mit großer Sorgfalt zubereitet.

Beim Kauf ist es meist so, dass der Fischhändler den Oktopus bereits von den Innereien befreit hat. Das erleichtert die Zubereitung zu Hause erheblich. Dennoch ist wichtig, den Oktopus richtig zu garen – denn er tendiert leicht zur Zähigkeit. Der Trick liegt in der Geduld: Viele Köche schwören darauf, den Oktopus mehrmals kurz ins kochende Wasser zu tauchen und wieder herauszunehmen, bevor er langsam weichgegart wird. Andere frieren ihn vorher ein, was die Textur bereits positiv beeinflusst.

Die bekannteste Variante ist wohl der spanische Pulpo a la Gallega – mit Olivenöl, Paprikapulver und grobem Salz serviert, direkt vom Holzkohlegrill oder nach zarter Schmoreinlage. Aber auch in asiatischen Gerichten, etwa als Salat oder in Nudelsuppen, zeigt sich der Oktopus von seiner besten Seite.

Wichtig ist: Frische allein reicht nicht. Die Zubereitung macht den Unterschied. Wer einmal einen wirklich zarten, aromatischen Oktopus probiert hat, wird überrascht sein, wie vielseitig und lecker das Meeresgetier sein kann. Also ran ans Werk – mit etwas Übung gelingt auch zu Hause das perfekte Meeresgericht.

Siehe auch

Ausführliche Artikel

Verwandte Themen