Scheidenpilz und Gleitmittel: Was Sie wissen sollten

Intimöle und Gleitmittel gehören für viele Paare beim Sex dazu, doch nicht jedes Produkt ist gleichermaßen gut für die weibliche Flora verträglich. Wer ohnehin zu wiederkehrenden Pilzinfektionen neigt, sollte bei der Wahl des Gleitmittels besonders aufmerksam sein. Laut Experten stehen vor allem Gleitmittel auf Ölbasis im Verdacht, das Risiko für eine unangenehme Vaginalmykose zu begünstigen.

Das liegt unter anderem daran, dass Öle den natürlichen pH-Wert der Scheide beeinflussen und zudem Latexkondome beschädigen können. Auch bestimmte Duft- und Konservierungsstoffe in herkömmlichen Gleitgels können die empfindliche Schleimhaut reizen und das mikrobiologische Gleichgewicht stören, was Pilzen die Ausbreitung erleichtert.

Wer auf Nummer sicher gehen möchte, greift daher besser zu wasserbasierten Gleitmitteln. Diese sind meist frei von Ölen, hautschonender und vertragen sich problemlos mit Kondomen aus Latex. Bei akuter Neigung zu Infektionen lohnt sich zudem ein Blick auf sensible Formulierungen, die frei von Duftstoffen und Parabenen sind, um den Intimbereich optimal zu schützen.

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