Wie sich Pupillen unter Cannabis verändern

Wenn jemand Marihuana geraucht hat, zeigen sich oft deutliche Veränderungen an den Augen – besonders an den Pupillen. Die Pupillen weiten sich und wirken größer als gewöhnlich, ein Effekt, der direkt nach dem Konsum sichtbar werden kann. Diese Erweiterung entsteht durch die Wirkung von THC, dem Hauptwirkstoff von Cannabis, auf das zentrale Nervensystem.

Daneben leiden viele Nutzer an blutunterlaufenen Augen. Das Weiß der Augen, auch Sklera genannt, erscheint dann rot, weil sich die kleinen Blutgefäße in der Augenhaut erweitern. Diese Durchblutungssteigerung senkt zwar den Augeninnendruck – was manchen medizinischen Nutzen haben kann –, sorgt aber optisch für den klassischen „high“-Blick.

Die Kombination aus geweiteten Pupillen und roten Augen ist deshalb ein häufiger Hinweis darauf, dass jemand gerade Cannabis konsumiert hat. Interessanterweise tritt diese Reaktion nicht bei jedem gleich stark auf. Faktoren wie die individuelle Empfindlichkeit, die Art der Sorte oder die Konsumform (Rauchen, Essen, Vaporisieren) können das Ausmaß beeinflussen.

Wichtig zu wissen: Obwohl diese Symptome meist harmlos und vorübergehend sind, können sie bei manchen Menschen Verlegenheit oder Sorgen auslösen – besonders in der Öffentlichkeit. Wer regelmäßig Cannabis nutzt, sollte sich bewusst machen, dass solche körperlichen Signale oft schwer zu verbergen sind.

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