Erholung nach jahrelangem Rauchen: Der Körper heilt sich selbst

Die gute Nachricht: Ja, der Körper kann sich auch nach Jahren des Rauchens erholen – sobald man aufhört. Die ersten Verbesserungen zeigen sich bereits innerhalb von Stunden.

Bereits nach 20 Minuten sinkt der Blutdruck und die Durchblutung beginnt sich zu normalisieren. Die kalten Hände und Füße, die viele Raucher kennen, werden langsam wieder wärmer, weil sich die Blutgefäße entspannen.

Nach zwölf Stunden hat sich der Kohlenstoffmonoxidspiegel im Blut deutlich reduziert und nähert sich einem gesunden Wert an. Kohlenstoffmonoxid, das beim Verbrennen von Tabak entsteht, verdrängt Sauerstoff im Blut. Wenn dieser Wert sinkt, kann das Blut wieder mehr Sauerstoff transportieren – eine entscheidende Erleichterung für Herz und Lunge.

Die Heilung geht weiter: Nach einigen Tagen verbessert sich die Lungenfunktion bereits merklich. Die feinen Flimmerhärchen in den Atemwegen, die durch das Rauchen gelähmt waren, regenerieren sich und können wieder Schleim und Schadstoffe aus dem Körper transportieren. Viele Menschen bemerken dann, dass sie freier atmen können und weniger husten.

Der Körper ist bemerkenswert belastbar. Doch je früher man mit dem Rauchen aufhört, desto größer ist der Gewinn für die Gesundheit. Schon nach einem Jahr ohne Zigaretten halbiert sich das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Nach 15 Jahren ist es fast so niedrig wie bei jemandem, der nie geraucht hat.

Die Entscheidung, mit dem Rauchen aufzuhören, ist eine der wirksamsten Maßnahmen für die langfristige Gesundheit. Der Körper beginnt sofort damit, die Schäden zu reparieren – man muss ihm nur die Chance geben.

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