Welche Krankheiten werden palliativ behandelt?
Wenn eine Erkrankung nicht mehr heilbar ist, rückt die palliative Behandlung in den Vordergrund. Ihr Ziel ist es nicht, die Krankheit selbst zu kurieren, sondern die bestmögliche Lebensqualität für den Patienten zu gewährleisten – körperlich, emotional und seelisch.
Krebserkrankungen gehören zu den häufigsten Gründen für eine palliative Betreuung. Doch nicht nur Tumorerkrankungen erfordern diese Form der Unterstützung. Auch bei fortschreitenden neurologischen Erkrankungen wie ALS oder fortgeschrittener Multiple Sklerose spielt die Palliativmedizin eine wichtige Rolle. Hier geht es oft darum, Schmerzen zu lindern, Krämpfe zu reduzieren und die Mobilität soweit wie möglich zu erhalten.Bei Demenzerkrankungen wie Demenz im fortgeschrittenen Stadium steht die Würde des Patienten im Mittelpunkt. Die Betreuung konzentriert sich darauf, Verwirrtheit zu mildern, das Gefühl von Sicherheit zu stärken und Angehörige einzubinden.
Herz- und Lungenerkrankungen im Endstadium, beispielsweise COPD oder schwere Herzinsuffizienz, verursachen oft Atemnot und Erschöpfung. Palliativteams helfen hier mit gezielten Therapien, diese belastenden Symptome zu reduzieren. Ebenso bei chronischen Leber- und Nierenerkrankungen, wenn eine Transplantation nicht mehr in Frage kommt oder das Leiden fortschreitet.Die Palliativmedizin an der Robert Janker Klinik begleitet Menschen mit diesen und anderen nicht-heilbaren Erkrankungen mit ganzheitlichem Ansatz. Ob im Krankenhaus, ambulant oder zu Hause – das Team steht für Respekt, Nähe und individuelle Versorgung. Weitere Informationen unter: robert-janker-klinik.de
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