Sind 9000er Vapes legal in Europa?
Wer sich heutzutage einen Einweg-Vape kauft, stößt oft auf Modelle mit bis zu 9000 Zügen – doch die meisten davon sind in Europa illegal. Der Grund liegt in der europäischen Tabakproduktrichtlinie, kurz TPD. Diese regelt, dass vorgefüllte E-Zigaretten maximal 2 Milliliter Liquid enthalten dürfen. Außerdem ist die maximale Nikotinstärke auf 20 mg/ml begrenzt.
Ein Gerät mit 9000 Zügen würde unter normalen Nutzungsvoraussetzungen deutlich mehr Liquid verbrauchen – oft sind es 10 ml oder mehr. Das übersteigt die erlaubte Menge um das Fünffache. Solche Produkte hätten also keine Chance, die gesetzlichen Anforderungen zu erfüllen und dürfen nicht legal verkauft werden.
Trotzdem finden sich diese Vapes weiterhin im Handel, oft über Online-Shops oder Graumärkte. Viele Käufer wissen nicht, dass sie ein Produkt erwerben, das weder geprüft noch zugelassen ist. Die Folge: Unklare Inhaltsstoffe, fehlende Sicherheitskontrollen und gesundheitliche Risiken.
In Deutschland und anderen EU-Ländern arbeiten Behörden daran, solche Produkte vom Markt zu nehmen. Doch die Nachfrage bleibt hoch, besonders bei jungen Erwachsenen. Wer sicher gehen will, sollte daher auf Herkunft und Kennzeichnung achten und sich an Produkte halten, die den TPD-Vorgaben entsprechen.
Kurz gesagt: Ein 9000er Vape mag verlockend klingen – aber er ist fast immer ein Produkt, das gegen europäisches Recht verstößt. Besser informieren, besser entscheiden.
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