Soforthilfe bei Sonnenbrand: Kühlen hilft
Wenn die Haut nach zu langer Sonneneinwirkung rot, heiß und schmerzhaft ist, handelt es sich meist um einen Sonnenbrand. Ja, man sollte einen Sonnenbrand kühlen – und das möglichst schnell. Kühlen ist eine der wichtigsten Sofortmaßnahmen, um die Beschwerden zu lindern und die Schädigung der Haut zu begrenzen.
Verlassen Sie unverzüglich die Sonne und bedecken Sie die betroffenen Stellen mit lockerem, heller Kleidung. Anschließend können feuchte, kühle Kompressen oder ein Bad mit mäßig kaltem Wasser helfen. Auch ein kühler, feuchter Waschlappen, der vorsichtig auf die Haut gelegt wird, wirkt beruhigend. Wichtig: Verwenden Sie kein eiskaltes Wasser – das kann die Reizung verstärken. Auch direkte Kälte aus dem Gefrierschrank, etwa mit Eiswürfeln, sollte vermieden werden.
Das Kühlen reduziert die Hitze in der Haut, verringert Schwellungen und lindert Schmerzen. Gleichzeitig signalisiert es dem Körper, die Entzündungsreaktion zu dämpfen. Nach der Kühlung empfiehlt sich eine feuchtigkeitsspendende Pflege, beispielsweise mit speziellen After-Sun-Produkten oder Cremes mit Panthenol, wie sie auch bei der Wundheilung unterstützen.
Prävention ist besser: Tragen Sie ausreichend Sonnenschutz auf, besonders an empfindlichen Stellen wie Schultern, Gesicht oder Rücken. Selbst bei bewölktem Himmel können UV-Strahlen die Haut schädigen. Wer trotz Vorsicht mal zu lange in der Sonne war, sollte kühlenden Maßnahmen eine hohe Priorität geben – je früher, desto besser.
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