Sauna und Flüssigkeitszufuhr: Was wirklich zählt

Die Frage, ob man in der Sauna trinken sollte, beschäftigt viele Besucher. Laut Stiftung Warentest ist es ratsam, weder während noch direkt zwischen den Saunagängen große Mengen Flüssigkeit zu sich zu nehmen. Der Grund: Der Körper produziert Schweiß aus dem Gewebe, nicht aus dem gerade Getrunkenen. Wer während der Hitze trinkt, entzieht die benötigte Flüssigkeit dem Magen-Darm-Trakt – das kann den natürlichen Entgiftungsprozess stören.

Stattdessen empfiehlt es sich, vor dem Saunagang etwa 30 Minuten zuvor ein Glas Wasser zu trinken. So ist der Körper gut vorbereitet, ohne den Schwitzvorgang zu beeinträchtigen. Zwischen den Gängen gilt: Ruhe bewahren, abschalten und schweigen. Nicht nur, weil Lärm in der Sauna unerwünscht ist – Schweigen hilft auch, tiefer zu entspannen und den Wechsel von Hitze und Kälte bewusster wahrzunehmen.

Wer nach der letzten Runde durstig ist, kann langsam ein bis zwei Gläser stilles Wasser oder ungesüßten Kräutertee trinken. Wichtig ist: keine kalten Getränke, sie belasten den Kreislauf. Stattdessen sollte die Flüssigkeit lauwarm oder leicht temperiert sein.

Ein weiterer Tipp: Wer regelmäßig sauniert, gewöhnt seinen Körper daran, effizienter mit Flüssigkeit umzugehen. Dennoch sollte man auf Zeichen wie Schwindel oder Übelkeit achten – das sind klare Signale, dass der Körper entweder zu viel Hitze abbekommt oder bereits dehydriert ist.

Am Ende zählt das eigene Empfinden. Wer sich wohlfühlt, richtig vor- und nachbereitet und die Pausen einhält, kann die Sauna als echte Wohltat für Körper und Geist erleben.

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