Sollte man lüften, wenn es draußen wärmer ist?

Ja, unbedingt! Auch wenn die Temperaturen draußen steigen, ist regelmäßiges Lüften wichtig – vor allem für ein gesundes Raumklima. Viele Menschen fürchten, durch das Öffnen der Fenster nur noch mehr Hitze hereinzulassen. Doch Experten raten: Gerade an heißen Tagen sorgt gezieltes Lüften für Abkühlung und frische Luft.

Durchzug ist der Schlüssel, besonders das sogenannte Querlüften. Dabei öffnet man zwei gegenüberliegende Fenster, um eine Luftzirkulation zu erzeugen. So kann verbrauchte, feuchte Luft – etwa von Kochen, Duschen oder einfach vom Atmen – schnell nach draußen entweichen. Ohne diese Belüftung sammelt sich Feuchtigkeit, was nicht nur unangenehm riecht, sondern auch Schimmel begünstigen kann.

Wichtig ist der richtige Zeitpunkt: Am besten lüftet man früh morgens oder abends, wenn es draußen etwas kühler ist. Dann strömt frische Luft ins Haus, ohne den Raum zusätzlich aufzuheizen. Kurze, intensive Lüftphasen sind effektiver als ständig gekippte Fenster, denn sie sorgen für einen schnellen Austausch der Luft.

Einmal am Tag gründlich Querlüften – etwa 5 bis 10 Minuten – reicht oft schon aus, um die Wohnräume zu erfrischen. Wer das vergisst, riskiert nicht nur stickige Luft, sondern auch ein unwohliges Raumklima, das Kopfschmerzen und Müdigkeit fördern kann.

Also: Auch bei Hitze nicht zögern. Fenster auf, Durchzug erzeugen – und durchatmen!

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