Ab wann wird es wieder länger hell?

Seit der Wintersonnenwende am 21. Dezember werden die Tage langsam, aber stetig wieder länger. Viele freuen sich schon darauf, dass es abends endlich länger hell bleibt – doch eines überrascht: Morgens wird es zunächst sogar noch später hell.

Am 31. Dezember und Anfang Januar erleben wir den spätesten Sonnenaufgang des Jahres. Das liegt daran, dass die Sonne nicht nur von der Dauer der Tage, sondern auch von der sogenannten „wahren Sonnenzeit“ beeinflusst wird – eine Kombination aus Erdumlauf und Neigung der Erdachse. Deshalb hinkt die Morgendämmerung zeitlich etwas hinterher.

Erst ab Mitte Februar

erleben wir dann die ersehnte Doppelbelohnung: Es wird sowohl morgens als auch abends spürbar länger hell. Genauer gesagt: Ab dem 12. Februar steht dieser Punkt an. Dann zieht das Licht richtig an, und die dunkle Jahreszeit verliert langsam ihre Macht.

Die zunehmenden Tageslichtstunden geben vielen Menschen neuen Schwung. Wer jetzt regelmäßig draußen ist – auch bei Kälte –, kann besonders vom früheren Abendlicht profitieren. Die Natur reagiert ebenfalls: Schon im Januar beginnen erste Pflanzen mit der Vorbereitung auf den Frühling, wie zum Beispiel die Schneeglöckchen.

Die Botschaft ist klar: Der tiefste Punkt des Winters ist vorbei. Die Tage werden länger – Schritt für Schritt kehrt das Licht zurück.

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