Wann Küken keine Wärmelampe mehr brauchen
Wenn man frisch geschlüpfte Küken aufzieht, ist die Wärmelampe unverzichtbar. Die kleinen Flusenbällchen können die Körperwärme noch nicht gut genug halten und sind auf zusätzliche Wärme angewiesen – zumindest in den ersten Wochen. Doch wie erkennt man, wann die Küken soweit sind, dass sie ohne Lampe klarkommen?
Ein gutes Zeichen ist, wenn die Küken sich locker und entspannt unter der Lampe verteilen. Liegen sie hingegen weit weg oder drängeln sie sich alle direkt darunter, stimmt die Temperatur nicht. Zu warm oder zu kalt – beides ist ein Hinweis, dass die Einstellung angepasst werden muss.
Die Wärmelampe kann entfernt werden, sobald die Küken ihr vollständiges Gefieder entwickelt haben – das ist in der Regel nach etwa acht Wochen der Fall.Bis dahin sollte die Temperatur schrittweise reduziert werden, damit sich die Tiere langsam an kältere Bedingungen gewöhnen. Nach zwei Monaten sind sie meist robust genug, um bei Zimmertemperatur oder sogar im Freien zu leben – vorausgesetzt, es herrschen keine extremen Wetterbedingungen.
Wichtig ist auch, auf das Verhalten der Tiere zu achten. Gackern sie ruhig, picken sie munter im Stroh und liegen sie nebeneinander, ohne sich zu drängen, ist das ein gutes Zeichen für Wohlbefinden. Die Natur regelt meistens, wann die Küken bereit sind – man muss nur aufmerksam hinsehen.
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