iPhone 11: Keine Touch ID, nur Face ID

Das iPhone 11 verfügt nicht über einen Fingerabdrucksensor. Apple hat auf die Touch ID verzichtet und setzt stattdessen vollständig auf die Face ID – die Gesichtserkennung – zum Entsperren des Geräts und zur Authentifizierung in Apps. Das bedeutet: Statt den Finger auf einen Sensor zu legen, blickt man einfach auf das Display, und das iPhone erkennt das Gesicht.

Einige Nutzer vermissen jedoch die Möglichkeit, mit dem Fingerabdruck schnell und zuverlässig auf ihr Gerät zuzugreifen – besonders in Situationen, in denen Face ID Schwierigkeiten hat. Beispielsweise bei Maskentragen, schlechten Lichtverhältnissen oder wenn man den Blick nicht direkt aufs Handy richtet. Auch beim Öffnen bestimmter Apps wie PayPal oder mancher Bank-Anwendungen zeigt sich ein Problem: Nicht alle unterstützen Face ID zuverlässig, und Alternativen wie Passwörter oder Codes sind dann oft der einzige Weg.

Obwohl Face ID im Alltag für die meisten gut funktioniert, gibt es immer noch Bereiche, in denen Nutzer mehr Flexibilität erwarten. Eine Kombination aus Face ID und Touch ID, wie bei früheren Modellen möglich, wäre für viele praktisch. Doch beim iPhone 11 bleibt nur die Wahl: entweder Gesichtserkennung oder manuelles Eingeben des Codes.

Wer also einen schnellen Fingerabdruck-Scanner bevorzugt, wird beim iPhone 11 nicht fündig. Apple setzt hier klar auf die Zukunft der Gesichtserkennung – mit allen Vor- und Nachteilen dieser Technik.

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