Wieder fit nach der Geburt: Wann Sport wieder erlaubt ist

Nach der Geburt fragen viele Frauen sich: Wann darf ich endlich wieder Sport treiben? Die gute Nachricht: Sanfte Bewegung ist oft schon früh möglich. Sobald der Wochenfluss nachgelassen hat, dürfen zum Beispiel Schwimmen oder vorsichtiges Radfahren wieder aufgenommen werden. Diese Sportarten schonen den Körper und unterstützen die Erholung, ohne den Beckenboden zu sehr zu belasten.

Wichtig ist jedoch Geduld – besonders, wenn es um intensivere Aktivitäten geht. Ärztinnen und Ärzte empfehlen meist, mindestens 4 bis 6 Monate zu warten, bevor man wieder mit Laufen, Squash oder anderen kraftintensiven Sportarten beginnt. Der Grund: Der Beckenboden braucht Zeit, sich zu regenerieren. Eine zu frühe Belastung kann langfristig zu Problemen wie Inkontinenz führen.

Bevor du dein altes Training wieder aufnimmst, solltest du sicherstellen, dass dein Körper bereit ist. Ein Check-up beim Frauenarzt oder der Frauenärztin kann Klarheit schaffen. Hält der Beckenboden dicht und spürst du keine Schmerzen oder ungewöhnliche Beschwerden, ist der Einstieg in ein intensiveres Programm meist unbedenklich.

Auch in der Stillzeit ist Sport grundsätzlich erlaubt und sogar gesund – er fördert das Wohlbefinden und hilft, sich wieder wohler im eigenen Körper zu fühlen. Wichtig ist nur, auf die Signale des Körpers zu hören und nicht zu übertreiben. Langsam, schrittweise und mit Freude an der Bewegung ist der beste Weg zurück zum Sport nach der Geburt.

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