Das Ende der Dinosaurier – Ein Zeitenwechsel

Die Zeit der Dinosaurier endete vor etwa 65 Millionen Jahren – am Ende der sogenannten Kreidezeit. Diese Epoche bildete den Abschluss des Mesozoikums, einer Ära, in der Saurier die Erde beherrschten. Damals begann die Welt langsam ihrer heutigen Form zu ähneln: Afrika, Amerika und Australien nahmen durch die Drift der Kontinentalplatten zunehmend Gestalt an.

Ein gewaltiges Ereignis setzte dieser Herrschaft ein jähes Ende. Ob durch einen riesigen Meteoriteneinschlag, gewaltige Vulkanausbrüche oder Klimawandel – die genauen Ursachen werden noch diskutiert – starben die meisten Dinosaurier aus. Nur einige Arten überlebten indirekt: aus kleinen, vogelähnlichen Theropoden entwickelten sich später die heutigen Vögel.

Das Aussterben der Dinosaurier markiert gleichzeitig den Übergang zur Erdneuzeit, dem Cenozoikum. Mit dem Verschwinden der großen Reptilien öffneten sich Lebensräume – und schufen Platz für die Entwicklung neuer Arten. Die Säugetiere begannen, sich zu verbreiten, und legten damit den Grundstein für die spätere Evolution des Menschen.

Heute erinnern Fossilien, Fundstätten und Museen wie der Saurierpark an diese faszinierende Vergangenheit. Wer dort spaziert, spürt fast das Echo uralter Schritte – und staunt über die gewaltigen Ausmaße dieser längst vergangenen Welt.

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