Wann „hat“ und „hatte“ – und was ist mit „sein“?

Wenn du im Deutschen von vergangenen Ereignissen erzählst, brauchst du oft die Hilfsverbe haben oder sein. Aber wann verwendet man eigentlich „hat“ und „hatte“ – und was hat das mit „sein“ zu tun?

„Hat“ und „hatte“ sind die Präteritum- und Perfektformen des Verbs „haben“. Es dient als Hilfsverb, um zusammengesetzte Zeitformen zu bilden. Zum Beispiel: „Ich habe gegessen“ oder „Sie hatte gearbeitet“. In diesen Fällen wird „haben“ benötigt, um das Perfekt oder Plusquamperfekt zu bilden.

Die Frage bezieht sich aber auch auf die Konjugation von „sein“ und „haben“ in der Vergangenheit. Tatsächlich hat jedes dieser Verben unterschiedliche Formen je nach Person:

  • ich war / ich hatte
  • du warst / du hattest
  • er/sie/es war / er/sie/es hatte
  • wir waren / wir hatten

Während „haben“ oft für Akte wie „gegessen“, „gemacht“ oder „gesehen“ verwendet wird, brauchst du „sein“ meist bei Bewegung oder Zustandsänderung: „Ich bin gekommen“, „Sie ist gegangen“. „Hatte“ dagegen findest du in Sätzen wie „Ich hatte Angst“ oder „Wir hatten Zeit“.

Merke dir: Sowohl „haben“ als auch „sein“ sind unregelmäßige Verben – ihre Formen musst du lernen. Aber je mehr du liest und sprichst, desto natürlicher fühlen sie sich an.

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