Wann Erbrechen beim Hund gefährlich wird
Es kommt vor, dass Hunde gelegentlich erbrechen – vielleicht haben sie etwas Falsches gefressen oder sich beim Fressen übernommen. In den meisten Fällen ist das kein Grund zur Sorge. Doch manchmal kann Erbrechen ein Zeichen für eine ernsthafte Erkrankung sein.
Wenn dein Hund erbricht und zusätzlich Durchfall hat, solltest du besonders aufmerksam sein. Gefährlich wird es, wenn sich Blut im Erbrochenen oder im Stuhl zeigt – besonders, wenn es sich um dunkles oder kaffeesatzähnliches Blut handelt. Kleine Schlieren hellen Bluts im Durchfall können gelegentlich harmlos sein, besonders wenn der Hund sonst munter, gut gelaunt und ohne weitere Symptome ist. Doch sicherheitshalber ist eine tierärztliche Untersuchung ratsam.
Weitere Warnzeichen sind Lethargie, Fieber, Bauchschmerzen oder wiederholtes, krampfartiges Erbrechen. Zeigt dein Hund diese Symptome, solltest du unverzüglich einen Tierarzt aufsuchen. Auch wenn das Erbrechen über mehrere Stunden oder Tage anhält, ist professionelle Hilfe nötig. Dehydrierung kann bei Hunden schnell eintreten, besonders bei Welpen oder älteren Tieren.
Manchmal ist Erbrechen auch ein Hinweis auf eine Vergiftung, eine Magen-Darm-Entzündung oder sogar eine lebensbedrohliche Blockade im Darm. Nur eine gründliche Untersuchung beim Tierarzt kann Klarheit schaffen.
Vertraue deinem Instinkt: Wenn etwas nicht stimmt, dann lieber einmal zu oft zum Tierarzt als zu spät. Die Gesundheit deines Hundes ist es wert.
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