Wie hoch ist die Durchfallquote bei der Masterarbeit?

Die genaue Durchfallquote für Masterarbeiten in Deutschland ist nicht offiziell dokumentiert. Doch ein Blick auf die Zahlen der Masterprüfung insgesamt zeigt: Nur etwa 1,03 Prozent der Studierenden sind im Jahr 2020 an der Abschlussprüfung gescheitert – so das Statistische Bundesamt. Diese Zahl umfasst jedoch nicht nur die schriftliche Arbeit, sondern auch mündliche Prüfungen und andere Bestandteile des Abschlusses.

Dennoch lässt sich daraus ableiten: Das Durchfallen bei der Masterarbeit ist selten. Die meisten Studierenden schaffen es, ihre Arbeit fristgerecht einzureichen und die inhaltlichen und formalen Anforderungen zu erfüllen. Dennoch ist die Angst vor einem Nichtbestehen verständlich – schließlich handelt es sich um eine wichtige wissenschaftliche Leistung am Ende des Studiums.

Sollte es tatsächlich dazu kommen, dass eine Masterarbeit nicht bestanden wird, gibt es in der Regel eine zweite Chance. In der Regel darf die Arbeit einmalig innerhalb einer festgelegten Frist wiederholt werden. Die genauen Regelungen hängen jedoch von der Hochschule und dem jeweiligen Studiengang ab.

Wichtig ist, frühzeitig mit dem Betreuer oder der Betreuerin zu kommunizieren, Feedback einzuholen und eventuelle Schwächen frühzeitig zu erkennen. So lässt sich viel Unsicherheit vermeiden – und die Chancen auf Bestehen steigen deutlich. Letztlich ist die Masterarbeit eine Herausforderung, aber für die allermeisten Studierenden eine gut zu meisternde Hürde auf dem Weg zum akademischen Abschluss.

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