Kann man eine Gasheizung mit Photovoltaik verbinden?

Ja, das geht – und zwar sogar sehr gut! Viele Hausbesitzer fragen sich, ob eine bestehende Gasheizung mit einer Photovoltaik-Anlage kombiniert werden kann. Die gute Nachricht: Das ist nicht nur möglich, sondern oft auch sinnvoll. Besonders wenn bereits eine moderne Gasbrennwertheizung im Haus ist, lässt sich durch eine zusätzliche PV-Anlage viel Energie sparen.

Die Photovoltaik-Anlage erzeugt Solarstrom, den Sie direkt im Haushalt nutzen können – etwa für den Betrieb der Heizungspumpe, der Lüftung oder anderer Geräte. So sinkt der Bezug von teurem Netzstrom. Noch effizienter wird es, wenn Sie den überschüssigen Solarstrom mit einer Speicherlösung nutzen oder sogar eine Wärmepumpe ergänzen – die dann teilweise vom eigenen Strom angetrieben wird.

Wichtig ist: Es geht hier nicht um Solarthermie, also jene Anlagen, die direkt Wärme für Heizung und Warmwasser erzeugen, sondern um Photovoltaik, die Strom produziert. Beide Systeme – Solarthermie und PV – können auf dem Dach koexistieren, wenn genug Platz vorhanden ist. Doch auch eine reine PV-Anlage bringt deutliche Vorteile, wenn sie mit einer Gasheizung kombiniert wird.

Ein großer Vorteil dieser Kombination ist die schrittweise Energiewende. Wer heute noch auf Gas angewiesen ist, kann so schon jetzt seinen CO₂-Ausstoß senken und unabhängiger vom Strommarkt werden. Mit geringen Eingriffen in die bestehende Heiztechnik lässt sich die Effizienz deutlich steigern.

Experten wie Bosch Home Comfort zeigen, dass solche Hybrid-Systeme bereits heute Alltag sind. Die Investition in Photovoltaik lohnt sich schnell – besonders, wenn man bereits eine energiesparende Gasbrennwertheizung nutzt.

Siehe auch

Ausführliche Artikel

Verwandte Themen