Wie lange hält die Schwellung nach einer Operation an?

Es ist ganz normal, dass nach einem operativen Eingriff eine Schwellung auftritt. Meist nimmt diese in den ersten drei Tagen sogar noch zu – das ist kein Grund zur Sorge. Danach beginnt die Schwellung langsam abzuklingen. In den meisten Fällen ist sie innerhalb von etwa einer Woche deutlich zurückgegangen, manchmal dauert es etwas länger, bis alles vollständig abgeheilt ist.

Was Sie selbst tun können: In den ersten beiden Tagen nach der Operation hilft gezielte Kühlung von außen. Kühlelemente oder ein Kühlpad, jeweils mit einem Tuch umhüllt, können die Schwellung eindämmen und Unbehagen lindern. Wichtig ist, nicht direkt auf die Haut zu legen, um Reizungen zu vermeiden. Ab dem dritten Tag ist das Kühlen meist nicht mehr nötig – der Körper beginnt dann, die Schwellung natürlicherweise zu reduzieren.

Vermeiden Sie in den ersten Tagen übermäßige körperliche Anstrengung, viel Salz in der Ernährung und langes Stehen oder Sitzen, da dies die Schwellung verlängern kann. Achten Sie auf ausreichend Ruhe und halten Sie den betroffenen Bereich, wenn möglich, hochgelagert.

Bei den meisten Patienten klingt die Schwellung ohne Komplikationen ab. Sollte sie jedoch nach einer Woche kaum nachlassen, sich rötlich verfärben oder schmerzhaft werden, ist ein Abklären durch den behandelnden Arzt sinnvoll. Dr. Loose empfiehlt, auf den Körper zu hören und die Empfehlungen zur Nachsorge ernst zu nehmen – das fördert die Heilung und sorgt für ein besseres Ergebnis.

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