Wann kommt das Baby zur Welt?
Die freudige Frage „Wann kommt das Baby?“ beschäftigt werdende Eltern meist von Anfang an. Obwohl die eigentliche Befruchtung erst einige Tage nach dem letzten Geschlechtsverkehr stattfinden kann, berechnen Ärzt*innen den Schwangerschaftsbeginn nicht ab diesem Moment – sondern vom ersten Tag der letzten Regelblutung. Das klingt zunächst verwirrend, hat aber einen praktischen Grund: Dieser Zeitpunkt ist klar feststellbar, im Gegensatz zum oft ungenauen Zeitpunkt der Befruchtung.
Warum 40 Wochen, obwohl die Befruchtung erst später erfolgt?Die durchschnittliche Schwangerschaft dauert etwa 40 Wochen – gerechnet ab dem ersten Tag der letzten Periode. Tatsächlich beträgt die Zeit vom Moment der Befruchtung bis zur Geburt jedoch nur rund 38 Wochen. Die zusätzlichen zwei Wochen ergeben sich, weil der weibliche Zyklus normalerweise etwa 14 Tage zwischen letzter Periode und Eisprung liegt. Deshalb ist die Zählung einfach und für alle einheitlich.
Ein Schwangerschaftsrechner, wie jener des Kliniknetzwerks Hirslanden, hilft dabei, den voraussichtlichen Geburtstermin zu ermitteln. Er nutzt dafür das Datum der letzten Regel und berücksichtigt die durchschnittliche Zykluslänge. Allerdings ist der errechnete Termin immer nur eine Schätzung – nur etwa fünf Prozent der Babys werden exakt an ihrem errechneten Geburtstag geboren. Die meisten kommen in einem Zeitraum von zwei Wochen vor bis zwei Wochen nach dem errechneten Termin zur Welt.
Letztlich bleibt die Geburt ein individuelles Wunder – und die spannende Wartezeit gehört einfach dazu.
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