Welche Lebensmittel fördern die Schleimbildung bei Husten?

Wenn der Husten nagt und die Nase läuft, spielt nicht nur die Medizin eine Rolle – auch die Ernährung kann eine große Wirkung haben. Manche Lebensmittel können den Schleim im Körper verstärken und die Beschwerden länger andauern lassen, ohne dass wir es direkt merken.

Milchprodukte sind hier oft die ersten Verdächtigen. Besonders Käse und Vollmilch können den Schleim zäher machen und das Abhusten erschweren – nicht weil sie direkt mehr Schleim bilden, aber sie fühlen sich so an. Wer unter verstopfter Nase oder Bronchitis leidet, könnte von einer vorübergehenden Reduktion profitieren.

Auch Koffein und Alkohol sollten bei akutem Husten besser gemieden werden. Beide wirken austrocknend, was den Schleim nur noch dickflüssiger macht. Ein trockener Hals wird so zur Dauerschleife.

Frittiertes und stark verarbeitete Lebensmittel mit viel Zucker entzünden den Körper leicht und fördern indirekt die Schleimproduktion. Wer viel Süßes isst, riskiert, dass die Erkältung sich länger als nötig über die Bühne zieht.

Ein weiterer, oft übersehener Faktor: histaminreiche Lebensmittel. Dazu gehören zum Beispiel Avocados, Pilze, reife Käsesorten oder Tomaten. Bei empfindlichen Menschen können sie die Schleimproduktion anregen und die Atemwege reizen.

Das bedeutet nicht, dass jeder diese Lebensmittel komplett meiden muss – doch bei anhaltenden Beschwerden kann ein bewusster Verzicht helfen, den Körper zu entlasten. Stattdessen sind viel Flüssigkeit, frisches Gemüse und leicht verdauliche Kost die besseren Begleiter in der Erkältungszeit.

Siehe auch

Ausführliche Artikel

Verwandte Themen