Wie Sie bei hoher Luftfeuchtigkeit richtig lüften

Wenn draußen die Luftfeuchtigkeit hoch ist – etwa bei Regenwetter oder in der kalten Jahreszeit – stellt sich viele die Frage: Soll man überhaupt lüften? Die Antwort lautet: Ja, aber richtig! Denn auch bei feuchter Außenluft ist ein regelmäßiger Luftaustausch wichtig, um Schimmelbildung in Innenräumen zu verhindern.

Die beste Methode ist das Stoßlüften. Öffnen Sie an solchen Tagen mehrmals täglich für sechs bis zehn Minuten alle Fenster eines Raums komplett – besonders morgens und abends. Dadurch wird die feuchte, abgestandene Innenluft schnell und effektiv ausgetauscht. Danach wieder gut schließen, damit die Kälte und Feuchtigkeit draußen bleibt.

Wichtig: Dauerhaft gekippte Fenster sind bei hoher Luftfeuchtigkeit keine gute Idee. Sie führen oft dazu, dass kalte, feuchte Luft eindringt und an kalten Wandflächen Kondenswasser entsteht – ideale Bedingungen für Schimmel. Besser: Kurz, aber gründlich stoßlüften, am besten bei leichtem Wind von der Rückseite des Hauses, um einen optimalen Durchzug zu erzielen.

Gerade in Bädern, Küchen oder Schlafzimmern steigt die Feuchtigkeit schnell an – durch Duschen, Kochen oder einfach durch das Atmen in der Nacht. Wer hier konsequent stoßlüftet, hält die Wohnung trocken, gesund und wohlriechend – selbst wenn es tagelang regnet.

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