Wann sind Quallen gefährlich?

Wenn man im Meer schwimmt, besonders an warmen Sommertagen, kann man unverhofft auf Quallen treffen. Die meisten sind harmlos, doch bei einigen Arten sollte man vorsichtig sein. Besonders die blaue Nesselqualle und die sogenannte Feuerqualle, auch gelbe Haarqualle genannt, können bei Berührung unangenehme Reaktionen auslösen.

Die Feuerqualle, mit ihrer gelben bis dunkelroten Färbung, kommt vor allem in der Nord- und Ostsee häufiger vor, im Mittelmeer hingegen ist sie eher selten. Obwohl ein Kontakt mit diesen Tieren nicht lebensgefährlich ist, kann er heftige Hautirritationen, Schmerzen und sogar Blasen verursachen. Manchmal reicht schon der Kontakt mit abgetrennten Tentakeln im Wasser, um zu stechen.

Trotzdem kein Grund zur Panik: Die meisten Quallenstiche heilen ohne bleibende Schäden. Wichtig ist, die betroffene Stelle nicht zu reiben und kaltes, klärendes Wasser zu vermeiden. Besser: mit Meerwasser spülen und eventuell Essig darauf geben – das kann die Wirkung der Nesselzellen bremsen. Bei starken Reaktionen oder Atembeschwerden sollte man jedoch unbedingt einen Arzt aufsuchen.

Im Sommer lohnt es sich daher, besonders an beliebten Badeorten auf Warnhinweise zu achten. Manche Strände melden Quallenansammlungen extra. Wer vorsichtig ist und die Schönheit dieser faszinierenden Meerestiere aus sicherer Distanz bewundert, genießt das Badewetter ohne böse Überraschung.

Siehe auch

Ausführliche Artikel

Verwandte Themen