Wann verbraucht der Körper besonders viel Vitamin D?

Der Körper produziert Vitamin D vor allem mithilfe von Sonnenlicht – doch das ist nicht immer ausreichend. In den Wintermonaten, besonders von Dezember bis Februar, steht die Sonne tief am Himmel. Um genug Vitamin D zu bilden, müsste man an diesen Tagen oft mehrere Stunden ungeschützt im Freien sein – bis zu über vier Stunden am Vormittag im Januar oder Dezember. Das ist in der Praxis kaum realisierbar, vor allem bei kaltem Wetter und dichter Kleidung.

Zum Glück verbessert sich die Lage im Laufe des Jahres. Bereits im März und Oktober reichen je nach Tageszeit zwischen 15 Minuten und zwei Stunden Sonneneinstrahlung auf Gesicht, Arme und Hände aus. Im April und September genügen mittags oft nur noch zehn Minuten – vorausgesetzt, die Haut ist unbedeckt und kein Sonnenschutz aufgetragen.

Die kritische Zeit ist jedoch der Winter. In dieser Phase produziert der Körper deutlich weniger Vitamin D, obwohl der Bedarf gleich bleibt. Viele Menschen zeigen dann niedrigere Werte im Blut, was zu Müdigkeit, Schwäche oder sogar depressiven Verstimmungen führen kann. Gerade in den Monaten mit wenig Sonne lohnt es sich daher, auf eine ausreichende Zufuhr durch Ernährung oder gegebenenfalls durch Nahrungsergänzung zu achten.

Letztlich hängt der Vitamin-D-Bedarf nicht nur von der Jahreszeit ab, sondern auch von Lebensstil, Hauttyp und Aufenthaltsort. Wer viel im Haus arbeitet oder in höheren Breiten lebt, sollte besonders aufpassen – denn der Körper speichert Vitamin D nur begrenzt.

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