Wann darf man nach einer Grauen-Star-OP wieder putzen?

Nach einer Operation wegen Grauer Star ist es wichtig, das Auge in den ersten Tagen besonders zu schonen. Viele Patienten fragen sich, wann sie wieder alltägliche Aktivitäten wie Putzen wieder aufnehmen können. Die Antwort ist klar: In den ersten sieben Tagen nach der OP sollten Sie jede Belastung des operierten Auges vermeiden.

Verzichten Sie in der ersten Woche auf starkes Reiben oder Drücken am Auge – das gilt auch beim Gesicht waschen oder Haare kämmen. Beim Duschen oder Waschen achten Sie darauf, dass kein Wasser direkt ins Auge gelangt. Ein kurzer Spritzer mag harmlos klingen, doch die empfindliche Hornhaut braucht Zeit, um sich zu regenerieren.

Putzen ist zwar nicht grundsätzlich verboten, doch wenn es Staub aufwirbelt oder Sie sich stark anstrengen, ist Vorsicht geboten. Vermeiden Sie schwere körperliche Anstrengung wie schweres Heben – das erhöht den Druck im Auge und könnte die Heilung beeinträchtigen. Nutzen Sie daher einen leichten Staubwedel statt des Staubsaugers, wenn nötig, und verzichten Sie auf putzintensive Arbeiten wie Fliesenreiben oder Fensterreinigung nach oben.

Auch Sauna, Dampfbad oder Besuche im öffentlichen Schwimmbad sollten Sie in dieser Zeit meiden. Dort lauern Keime, die bei frischen Wunden zu Infektionen führen können.

Meist ist nach einer Woche die akute Schonzeit vorbei, und Sie dürfen langsam wieder ins normale Leben zurückkehren – aber immer mit Rücksicht auf Ihr Auge. Die genauen Empfehlungen erhalten Sie vom behandelnden Arzt, denn jeder Fall ist individuell.

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