Entwurmung bei Welpen: Wann und wie oft?
Die Gesundheit von Welpen hängt stark von einer regelmäßigen Entwurmung ab. Besonders in den ersten Lebensmonaten sind sie anfällig für innere Parasiten, die über die Mutter oder die Umgebung übertragen werden können.
Experten empfehlen, bereits früh zu beginnen: Ab dem 2. Lebenswochenende sollten Welpen erstmals entwurmt werden. Gleichzeitig ist es wichtig, dass auch die Mutterhündin behandelt wird, um eine erneute Ansteckung zu verhindern. Danach erfolgt die Entwurmung im Abstand von jeweils zwei Wochen, bis die Kleinen etwa zwei Wochen nach dem Absetzen sind – also nach dem Ende der Säugezeit.
Ab diesem Punkt, meist zwischen der 8. und 10. Lebenswoche, wechselt der Rhythmus: Von nun an reicht eine monatliche Entwurmung, die bis zum Alter von sechs Monaten fortgesetzt werden sollte. Danach können gesunde Hunde in der Regel auf einen vierteljährlichen Rhythmus umstellen, je nach Lebensweise und Risiko.
Regelmäßige Entwurmung schützt nicht nur den Welpen, sondern auch die ganze Familie – denn einige Parasiten können auf Menschen übertragen werden. Eine engmaschige Behandlung in den ersten Lebensmonaten ist daher kein übertriebener Schutz, sondern eine wichtige Vorsichtsmaßnahme.
Sprechen Sie am besten mit Ihrem Tierarzt, um den idealen Plan für Ihren Welpen zu finden. Jeder Hund ist anders, und individuelle Faktoren wie Haltung, Umwelt und Gesundheitszustand können den Behandlungsplan beeinflussen.
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