Wann verschwinden Quallen wieder?

Im Sommer sind Quallen in den Gewässern des Mittelmeers häufiger zu sehen – besonders nach warmen Tagen, wenn sich die Wassertemperatur erhöht. Doch viele fragen sich: Wann verschwinden Quallen wieder? Die Antwort liegt im natürlichen Lebenszyklus dieser faszinierenden Meerestiere. Ausgewachsene Quallen sterben meist im Herbst oder frühen Winter ab, wenn die Wassertemperaturen sinken. Doch das bedeutet nicht das Ende der Population.

Der eigentliche Überlebenskünstler ist der Polyp – eine winzige, fest an Steinen oder Unterwasserstrukturen haftende Lebensform, die zur Quallenfamilie gehört. Diese Polypen können selbst bei kühleren Temperaturen überleben, besonders wenn die Umweltbedingungen günstig sind. Bei wärmer werdendem Wasser im Frühjahr entwickeln sie sich erneut zu den bekannt fliegenden Quallen, die wir im Meer beobachten.

Ein weiterer wichtiger Punkt: Quallen können schmerzhafte Stiche verursachen. Bei einem Kontakt löst das Gift der Nesselzellen eine toxische Reaktion in der Haut aus. In den meisten Fällen bleibt die Reaktion lokal begrenzt – mit Rötung, Juckreiz oder Schwellung. Stark betroffene Personen sollten jedoch ärztlichen Rat einholen.

Experten raten dazu, besonders an Stränden mit Quallenwarnung aufmerksam zu sein. Obwohl Quallen im Herbst aus den Buchten verschwinden, ist das nicht das Ende ihrer Geschichte. Ihr Zyklus beginnt jedes Jahr aufs Neue – getragen von der Kraft des Wassers und der Sonne. Wer im Sommer baden möchte, sollte also immer ein wenig Vorsicht walten lassen.

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