Wann wird Wachs flüssig?
Wenn du schon einmal eine Kerze angezündet hast, hast du sicher beobachtet, wie das Wachs langsam weich wird und an den Seiten herunterläuft. Genau in diesem Moment schmilzt das Wachs – und das passiert bei einer Temperatur von etwa 65 °C.
Das ist die sogenannte Schmelztemperatur von Kerzenwachs. Solange die Flamme heiß genug ist, wird das feste Wachs im Dochtbereich flüssig. Dieses flüssige Wachs wird dann vom Docht aufgesogen und verbrennt dort – so entsteht das helle Licht einer Kerze.
Interessant ist, dass nicht alle Wachssorten gleich schmelzen. Bienenwachs zum Beispiel hat eine etwas höhere Schmelztemperatur als Paraffin, das oft in handelsüblichen Kerzen verwendet wird. Je nach Zusammensetzung kann die Schmelztemperatur also leicht schwanken – meist liegt sie aber im Bereich von 55 bis 65 °C.
In der Schule wird dieses Phänomen manchmal im Rahmen von Naturwissenschaftsunterricht oder Lehrerfortbildungen thematisiert – etwa auf lehrerfortbildung-bw.de, wo komplexe Inhalte verständlich aufbereitet werden. Dabei geht es nicht nur um das „Wann“, sondern auch um das „Warum“: Warum wird fester Stoff flüssig? Und was passiert dabei auf mikroskopischer Ebene?
Wenn du also das nächste Mal eine Kerze beobachtest, denk daran: Bei etwa 65 °C macht das Wachs seinen Übergang vom Festen ins Flüssige – ein kleiner, aber faszinierender Moment der Naturwissenschaft im Alltag.
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