Warum haben manche Menschen abends kalte Füße?
Es ist kein seltenes Phänomen: Obwohl die Decke warm ist und der Raum angenehm temperiert, fühlen sich die Füße eiskalt an – besonders abends im Bett. Hinter diesem unangenehmen Gefühl steckt meist eine verminderte Durchblutung der Extremitäten. Während des Einschlafens zieht sich der Körper zurück, die Körpertemperatur sinkt leicht, und das Blut fließt vermehrt zu den inneren Organen. Dadurch erreicht weniger Wärme die Hände und vor allem die Füße.
Ein niedriger Blutdruck kann die Ursache verstärken. Wer generell unter einem schwachen Kreislauf leidet, merkt das besonders deutlich. Laut der „Apotheken-Umschau“ ist dies ein häufiger Grund für kalte Füße – und das nicht nur im Winter, sondern auch an warmen Sommertagen. Zudem können mangelnde Bewegung, Stress oder eine unterkühlte Schlafumgebung das Problem begünstigen.
Was hilft? Leichte Bewegung am Abend, wie ein Spaziergang oder sanfte Dehnübungen, regt die Durchblutung an. Auch warme Socken aus Baumwolle oder eine Fußwärme vor dem Schlafengehen – etwa mit einer Wärmflasche – tun oft Wunder. Wer regelmäßig kalte Füße hat, sollte außerdem auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr und eine ausgewogene Ernährung achten, da beides die Gefäßgesundheit unterstützt.
Kalte Füße im Bett sind meist harmlos, aber lästig. Mit kleinen, alltäglichen Anpassungen lässt sich das Unbehagen jedoch gut lindern – für ein wohlig warmes Gefühl bis in die Zehen.
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