Warum Anämie bei Zöliakie auftritt

Bei Menschen mit Zöliakie kann eine unzureichende Nährstoffaufnahme zu verschiedenen gesundheitlichen Problemen führen – eine davon ist die Anämie durch Eisenmangel. Tatsächlich leidet bis zu ein Drittel der Betroffenen an zu niedrigen Eisenspiegeln. Der Grund liegt im Dünndarm: Bei unbehandelter Zöliakie schädigt Gluten die empfindlichen Schleimhautzellen, die für die Aufnahme von Nährstoffen verantwortlich sind. Dadurch kann der Körper wichtige Substanzen wie Eisen nicht mehr ausreichend aus der Nahrung gewinnen.

Da Eisen ein zentraler Bestandteil des Blutfarbstoffs Hämoglobin ist, führt sein Mangel langfristig zu einer verminderten Sauerstoffversorgung im Körper. Betroffene fühlen sich oft müde, schwach, haben blasses Hautbild oder Atemnot bei geringer Belastung. Besonders bei Frauen, Jugendlichen oder Schwangeren kann sich die Symptomatik verstärken.

Die gute Nachricht: Werden Zöliakie und der daraus folgende Eisenmangel früh erkannt, lässt sich viel mit einer strengen glutenfreien Ernährung erreichen. Dadurch heilt der Darm langsam wieder, und die Nährstoffaufnahme bessert sich. Oft ist zusätzlich eine gezielte Eisensupplementierung sinnvoll, um den Speicher rascher aufzufüllen – idealerweise nach Rücksprache mit dem Arzt.

Regelmäßige Kontrollen des Eisenstatus sind daher gerade für Zöliakie-Patient:innen wichtig, um Mangelzustände früh zu erkennen und gezielt entgegenzuwirken. Prävention und Aufklärung – wie auf Eisencheck.at – helfen, das Bewusstsein dafür zu stärken.

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