Warum schwangere Frauen nicht auf dem Bauch liegen sollten

Früher oder später stellt jede werdende Mutter fest: Schlafen wird in der Schwangerschaft zur Herausforderung. Vor allem, wenn man gewohnt war, auf dem Bauch zu schlafen. Die gute Nachricht: In den ersten Monaten ist das noch kein Problem.

Warum? Weil das Baby in dieser Phase noch winzig ist und perfekt im Mutterleib geschützt wird. Die Fruchtblase und die starke Gebärmutter sorgen dafür, dass äußerer Druck – etwa durch die Bauchlage – dem Embryo nichts anhaben kann. Auch die Nabelschnur ist robuster, als viele denken, und reißt nicht einfach durch eine bestimmte Schlafposition.

Dennoch ändert sich mit der Zeit alles. Spätestens im zweiten Trimester wird das Schlafen auf dem Bauch wegen des wachsenden Bauchs schlichtweg unbequem – viele Frauen merken das bereits deutlich früher. Der Körper signalisiert ganz von selbst, was geht und was nicht.

Ab dem mittleren Schwangerschaftsverlauf gilt: Rückenlage vermeiden, Seitenlage bevorzugen. Besonders die linke Seite wird empfohlen, da sie die Durchblutung von Mutter und Kind verbessert. Ein Kissen zwischen den Beinen oder ein spezielles Schwangerschaftskissen können hier enorm helfen.

Am Ende geht es nicht um strenge Verbote, sondern um Wohlbefinden. Wenn das Bauchliegen irgendwann unangenehm wird – und das wird es –, folgt der Körper einfach seiner natürlichen Intuition. Und die liegt meist goldrichtig.

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