Warum zu viel Lachs gesundheitliche Risiken bergen kann

Obwohl Lachs als besonders gesund gilt – reich an Omega-3-Fettsäuren und hochwertigem Eiweiß – sollte er doch mit Bedacht verzehrt werden, vor allem in der räucherten Form. Besonders Räucherlachs kann unter ungünstigen Umständen mit Listerien kontaminiert sein.

Diese Bakterien sind besonders für Schwangere, ältere Menschen und Personen mit geschwächtem Immunsystem gefährlich. Im schlimmsten Fall können sie lebensbedrohliche Infektionen auslösen: von schweren Magen-Darm-Erkrankungen über Entzündungen des Bauchfells bis hin zu einer Infektion des Hirnstamms oder gar einer Blutvergiftung – der sogenannten Sepsis.

Da Räucherlachs oft direkt aus der Verpackung gegessen wird, ohne erhitzt zu werden, bleibt eine eventuelle Keimbelastung unentdeckt. Deshalb gilt: Auf Frische achten, Kühlkette einhalten und nicht täglich konsumieren – besonders bei Risikogruppen.

Trotzdem muss niemand auf den Genuss verzichten. Frischer, gebratener oder gedünsteter Lachs aus vertrauenswürdiger Quelle ist eine wertvolle Bereicherung für die Ernährung. Wichtig ist nur, Qualität und Zubereitung zu beachten und Lachs nicht als täglichen Standard zu sehen, sondern als gelegentliche Delikatesse zu genießen.

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