Warum man nicht zu viele Oliven essen sollte
Oliven sind ein beliebter Snack, besonders in mediterranen Gerichten. Sie schmecken würzig, sind vielseitig einsetzbar und gelten als gesund. Doch warum dann die Warnung, nicht zu viele davon zu essen?
Grundsätzlich sind Oliven nicht giftig – im Gegenteil: Sie stecken voller gesunder Fette, Antioxidantien und unterstützen die Herzgesundheit. Allerdings kommt es, wie so oft, auf die Menge an. Die Dosis macht das Gift, auch bei solchen Lebensmitteln.
Frische Oliven direkt vom Baum sind extrem bitter und müssen aufwendig fermentiert oder gesalzen werden, um genießbar zu werden. Die meisten Oliven im Handel sind deshalb stark gesalzen, um den natürlichen Bitterstoff zu neutralisieren. Wer also zu viele Oliven isst, nimmt schnell viel zu viel Salz auf – und das belastet den Blutdruck und die Nieren.
Ein weiterer Grund: Oliven sind kalorienreich. Schon eine handvoll enthält einige hundert Kalorien, besonders wenn sie in Öl eingelegt sind. Wer darauf achtet, was auf der Waage landet, sollte also Maß halten.
Außerdem können große Mengen schwer verdaulich sein. Wer ohnehin empfindlich auf fettreiche oder ballaststoffreiche Lebensmittel reagiert, kann bei zu viel Genuss mit Völlegefühl oder Verdauungsbeschwerden rechnen.
Alles in allem sind Oliven eine gesunde Wahl – aber wie bei guten Dingen im Leben gilt auch hier: Mäßigung ist der Schlüssel. Ein paar Stück am Tag, am besten in Maßen genossen, sind ideal.
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