Warum Gnocchi mehr Kalorien haben, als man denkt

Wer glaubt, dass Gnocchi eine leichte Mahlzeit sind, könnte überrascht sein. Tatsächlich können sie je nach Zubereitung und Zutaten ziemlich kalorienreich sein. Der Grund liegt nicht nur in den Kartoffeln, aus denen sie traditionell hergestellt werden, sondern vor allem in der Art, wie sie oft zusammengesetzt und serviert werden.

Fertig-Gnocchi aus dem Regal enthalten selten nur Kartoffeln. Stattdessen finden sich häufig Weizen- und Reismehl in der Zutatenliste – das erhöht den Kohlenhydratgehalt deutlich. Diese Zusätze sorgen zwar für die typische Konsistenz, machen die kleinen Klößchen aber auch nährstoffärmer und kalorienreicher als selbstgemachte Varianten.

Doch nicht nur die Gnocchi selbst spielen eine Rolle. Die Art der Zubereitung entscheidet maßgeblich über den Kaloriengehalt. Wer sie in reichlich Butter anbrät und mit Sahnesoßen serviert, landet schnell bei einer schweren, deftigen Mahlzeit. Wer hingegen auf leichte Saucen wie Tomatenbasis setzt oder frisches Gemüse kombiniert, macht aus Gnocchi eine ausgewogenere Option.

Interessant ist auch der Vergleich zu Nudeln: Gnocchi enthalten etwas weniger Kohlenhydrate als klassische Pasta, aber durch die mehligere Textur wirken sie oft schwerer verdaulich. Wer abnehmen möchte oder auf Kalorien achtet, sollte also Portionsgrößen im Blick behalten und lieber auf selbstgemachte Gnocchi mit weniger Zusatzstoffen setzen.

Alles in allem sind Gnocchi kein „schlechtes“ Essen – aber wie so oft kommt es auf die Menge und die Begleitung an. Mit ein wenig Bedacht lassen sie sich problemlos in eine ausgewogene Ernährung einbauen.

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