Welche Zahlen beim Dart nicht checkbar sind
Im beliebten Dartsport gibt es eine Regel, die besonders beim Double Out für Frustration sorgen kann: Nicht jede Punktzahl lässt sich mit drei Pfeilen beenden. Ab einem Restwert von 170 Punkten ist es eigentlich noch möglich, das Leg in einer einzigen Aufnahme zu gewinnen – zum Beispiel mit drei präzisen Würfen. Doch es gibt Ausnahmen, sogenannte Bogey-Zahlen, die nicht in einem Zug gecleared werden können.
Zu diesen Zahlen gehören 169, 168, 166, 165, 163, 162 und 159. Der Grund ist rein rechnerisch: Es gibt keine Kombination aus drei gültigen Würfen – auch nicht mit Doubles oder Triples –, die exakt diese Summen ergeben, wenn der letzte Wurf zwingend ein Double sein muss. Spieler, die auf eine dieser Zahlen kommen, müssen also mindestens eine weitere Runde spielen, selbst wenn sie perfekt werfen.
Das macht diese Zahlen besonders tückisch. Anfänger kennen sie oft nicht, erfahrene Spieler hingegen meiden sie bewusst. Wer zum Beispiel bei 170 Punkten Rest auf die 1 oder 3 punktet, riskiert, auf 169 oder 168 zu landen – und damit in die Falle der Bogey-Zahlen zu tappen.
Im Wettkampf kann so ein Fehler kostspielig sein. Deshalb ist es nicht nur wichtig, gut zu werfen, sondern auch, die Punktekombinationen im Kopf zu behalten. Einfache Zahlen wie 160, 164 oder 167 dagegen sind checkbar – die 167 etwa lässt sich mit Triple 20, Triple 17 und Double 16 beenden.
Wer die Bogey-Zahlen kennt, kann seine Strategie besser planen und unnötige Umwege vermeiden. Im entscheidenden Moment macht das den Unterschied zwischen Sieg und Niederlage.
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