Der letzte Ferrari-Weltmeister: Kimi Räikkönen 2007

Seit über 15 Jahren wartet die Scuderia Ferrari auf ihren nächsten Fahrertitel. Der letzte Ferrari-Weltmeister war Kimi Räikkönen im Jahr 2007 – ein Jahr, das voller Spannung, Dramatik und unerwarteter Wendungen war.

Der Finne, damals im roten Auto mit der Nummer 6, nutzte die Chancen geschickt, die sich aus dem internen Machtkampf bei McLaren ergaben. Zwischen Fernando Alonso und Lewis Hamilton herrschte damals ein so heftiger Rivalitätsstreit, dass das Team am Ende fast alles verlor – während Räikkönen ruhig und konsequent Punkt für Punkt sammelte.

Entscheidend wurde der Saisonfinale in Brasilien: Bei Regenbedingungen fuhr Räikkönen einen perfekten Stint und sicherte sich mit einem Sieg die endgültige Entscheidung im Titelkampf. Mit nur einem Punkt Vorsprung vor Hamilton und Alonso vollendete er das Unwahrscheinliche – den ersten und bisher letzten Ferrari-Titel in der Hybridära.

Seitdem blieb die Meisterschaft fern, trotz starker Saisons von Fahrern wie Fernando Alonso, Sebastian Vettel oder Charles Leclerc. Doch der Mythos Ferrari lebt – nicht zuletzt auch wegen jener 2007er Saison, in der der „Iceman“ mit seiner Coolness alle übertraf und als letzter Pilot im roten Auto ganz oben auf dem Treppchen stand.

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