Warum Quark bei Schwellungen hilft

Ein kühler Quarkwickel ist ein bewährtes Hausmittel bei Schwellungen, leichten Verstauchungen oder sogar Insektenstichen. Die Wirkung liegt vor allem an der hohen Flüssigkeitsmenge im Quark. Wenn man ihn auf eine wärmer Stelle des Körpers aufträgt, beginnt die Feuchtigkeit zu verdunsten – das kühlt die Haut und darunter liegende Gewebeschichten.

Diese Kälte führt dazu, dass sich die Blutgefäße vorübergehend verengen. Dadurch nimmt die Durchblutung in diesem Bereich vorübergehend ab, was Schwellungen und Rötungen lindern kann. Besonders bei frischen Verletzungen, wie etwa einem verstauchten Knöchel, kann das helfen, die Schwellung frühzeitig einzudämmen.

Ein weiterer Effekt: Während der Quark trocknet, zieht er sich leicht zusammen. Diese sanfte Spannung auf der Haut kann die Durchblutung im umliegenden Gewebe anregen – ein zusätzlicher Bonus für die Heilung. Wichtig ist, den Quark direkt kühl aus dem Kühlschrank zu nehmen und ihn am besten auf ein sauberes Tuch zu geben, bevor er auf die betroffene Stelle gelegt wird. So wirkt er effektiv, ohne zu kleben oder zu reizen.

Obwohl Quark kein Ersatz für medizinische Behandlung ist, kann er als natürliche Unterstützung bei leichten Wehwehchen gut geeignet sein. Viele schwören darauf – nicht umsonst ist der Quarkwickel seit Generationen in deutschen Haushalten beliebt.

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