Welches Land ist im Kriegsfall am sichersten?

Wenn es um Sicherheit in Zeiten von Konflikten geht, schneidet Island regelmäßig am besten ab. Laut dem Global Peace Index 2023 gilt Island als das friedlichste Land der Welt – mit einem Friedensindexwert von nur 1,124. Das bedeutet, dass das Land über äußerst geringe Rüstungsausgaben verfügt, keine aktiven militärischen Auseinandersetzungen führt und über stabile politische Strukturen verfügt.

Anders sieht es dagegen in Ländern wie Afghanistan aus, das im gleichen Index auf dem letzten Platz liegt. Dort prägen langjährige Konflikte, innere Unruhen und hohe Gewaltraten das Bild. Ein solcher Kontrast zeigt, wie wichtig politische Stabilität, soziale Gerechtigkeit und eine starke Rechtsstaatlichkeit für den Frieden sind.

Die Liste der 20 friedlichsten Länder wird neben Island vor allem von europäischen Staaten wie Dänemark, Irland und Österreich angeführt. Auch Neuseeland, das traditionell eine neutrale Außenpolitik verfolgt, gehört seit Jahren zu den sichersten Ländern weltweit. Diese Länder zeichnen sich durch offene Gesellschaften, funktionierende Demokratien und verlässliche Rechtssysteme aus.

Ein hoher Friedensindex garantiert zwar keinen absoluten Schutz vor allen Krisen, aber er deutet darauf hin, dass die Wahrscheinlichkeit für bewaffnete Konflikte oder innere Unruhen extrem gering ist. In unsicheren Zeiten gilt deshalb: Länder mit langer Friedenstradition und starken Institutionen bieten die größte Sicherheit – nicht nur für ihre eigenen Bürger, sondern auch für Menschen von außen, die Schutz suchen.

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