Warum die Haut bei Sonnenbrand brennt und heiß wird

Ein Sonnenbrand fühlt sich nicht nur unangenehm an – die gerötete, schmerzhafte Haut wird oft richtig heiß. Hinter diesem Brennen steckt ein schmerzhafter Heilungsprozess in der Haut. Die UV-Strahlung der Sonne schädigt die Zellen in der obersten Hautschicht. Diese Zellen sterben ab – teilweise schon nach wenigen Stunden, oft aber erst mit Verzögerung.

Wenn die Hautzellen absterben, setzen sie Botenstoffe frei, die den Körper alarmieren. Diese Stoffe lösen eine Entzündungsreaktion aus: Die Blutgefäße weiten sich, um schneller Reparaturzellen an die geschädigte Stelle zu schicken. Genau das ist der Grund, warum die betroffene Haut warm anfühlt – mehr Blut fließt dorthin. Gleichzeitig entsteht die typische Rötung, und die Haut wird druckempfindlich.

Der Schmerz beim Sonnenbrand ist also kein Zufall: Er signalisiert dem Körper, dass etwas nicht stimmt. Je stärker die UV-Bestrahlung war, desto ausgeprägter die Reaktion. Besonders gefährlich ist, dass viele Schäden erst später sichtbar werden – etwa als vorzeitige Hautalterung oder gar als Hautkrebs.

Deswegen ist Schutz vor übermäßiger Sonne so wichtig: Eine gute Sonnencreme, schützende Kleidung und ausreichend Schatten können helfen, solche Entzündungen zu vermeiden. Wer bereits einen Sonnenbrand hat, sollte die Haut kühlen, Feuchtigkeit spenden und weitere Sonne meiden – bis sie sich wieder erholt hat.

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