Wie lange leben Labradore – und warum spielt die Farbe eine Rolle?

Labrador Retriever gehören zu den beliebtesten Hunderassen weltweit – freundlich, verspielt und unkompliziert. Doch wie lange können diese treuen Begleiter eigentlich werden? Im Durchschnitt erreichen schwarze und gelbe Labradore ein Alter von etwa zwölf Jahren. Interessant ist jedoch ein Befund aus einer australisch-britischen Studie: Braune Labradore leben statistisch kürzer – nämlich nur knapp 10,7 Jahre.

Warum das so ist, lässt sich nicht allein mit der Fellfarbe erklären. Experten vermuten, dass intensive Zucht in der Vergangenheit zu einer geringeren genetischen Vielfalt bei braunen Exemplaren geführt hat. Dadurch könnten versteckte Gesundheitsprobleme häufiger auftreten. So neigen Labradore generell zu Hüftgelenksproblemen oder Übergewicht – doch bei einigen braunen Hunden scheinen diese Veranlagungen stärker ausgeprägt zu sein.

Trotzdem kann jeder Hundehalter viel dafür tun, dass sein Labrador ein langes und gesundes Leben hat. Regelmäßige Bewegung, ein ausgewogenes Futter und jährliche Tierarztbesuche sind entscheidend. Auch eine liebevolle, stabile Umgebung trägt dazu bei, dass der Vierbeiner glücklich bleibt – bis ins hohe Alter.

Wer sich für einen Labrador entscheidet, investiert nicht nur in Jahre voller Freude und Loyalität, sondern übernimmt auch Verantwortung. Mit der richtigen Pflege kann selbst ein brauner Labrador die Altersstatistik positiv beeinflussen und seinem Besitzer noch viel länger Freude bereiten.

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