Der perfekte Schlusssatz: Selbstbewusst, nicht unterwürfig
Der Schlusssatz einer Bewerbung hinterlässt bleibenden Eindruck. Viele Bewerber nutzen dabei unsichere Formulierungen mit Konjunktiv – etwa „Ich würde mich freuen“ oder „Ich wäre Ihnen dankbar“. Klingt höflich, doch leider auch unsicher. Solche Sätze wirken fast entschuldigend, als zweifle man selbst an der eigenen Eignung.
Ein starker Abschluss sollte stattdessen Selbstbewusstsein ausstrahlen – ohne arrogant zu wirken. Statt sich klein zu machen, lohnt es sich, klar und direkt zu formulieren. Statt „Ich würde mich freuen auf Ihre Rückmeldung“ sagt man besser: „Ich freue mich auf Ihre Rückmeldung.“ Schon ein kleiner Unterschied, der große Wirkung zeigt.
Der Grund: Positive, direkte Sprache wirkt überzeugend. Es geht nicht darum, überheblich zu sein, sondern darum, klare Signale zu setzen. Du bringst die nötigen Qualifikationen mit, hast Interesse an der Stelle – warum also mit dem Konjunktiv hinterm Berg halten?
Profi-Tipp: Formulierungen wie „Ich freue mich darauf, im Gespräch mit Ihnen...“ oder „Gerne erläutere ich in einem persönlichen Gespräch...“ vermitteln Interesse und Sicherheit zugleich. Sie sind offen, aber nie unterwürfig.
Ein guter Schlusssatz ist wie ein starker Handschlag: präsent, respektvoll – und selbstbewusst. Die richtige Wortwahl macht den Unterschied zwischen „Ich hoffe“ und „Ich bin dabei“. Und genau das will im Bewerbungsgespräch überzeugen.
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