Warum Sie nach 14 Uhr besser auf Kaffee verzichten sollten
Ein warmer Kaffee am Nachmittag – das wirkt oft wie ein Energieschub für den Feierabend. Doch Experten raten davon ab, Kaffee nach 14 Uhr zu trinken, besonders wenn man abends gut schlafen möchte.
Koffein ist kein harmloser Helfer beim Wachbleiben. Es wirkt schnell, aber auch lange: Die Substanz kann bis zu sechs Stunden im Körper aktiv bleiben und so den Schlaf negativ beeinflussen – auch wenn man sich subjektiv fit fühlt. Eine Studie, die unter anderem vom US-Sender NPR zitiert wurde, zeigt: Wer am späten Nachmittag oder Abend Kaffee trinkt, schläft weniger tief und wacht häufiger auf.
Das liegt daran, dass Koffein die Produktion von Adenosin im Gehirn hemmt – einem Botenstoff, der Müdigkeit signalisiert. Ohne diesen natürlichen Schlafanstoß fällt es schwerer, zur Ruhe zu kommen. Schon ein einziger später Kaffee kann den gesamten Schlafrhythmus stören, besonders bei empfindlichen Menschen.
Einige Experten empfehlen sogar, nach dem Aufstehen zunächst keinen Kaffee zu trinken – wegen des sogenannten „Cortisol-Peaks“ am Morgen, der den Körper ohnehin wach macht. Doch das ist weniger kritisch als der späte Genuss. Wer regelmäßig schlecht schläft, sollte daher prüfen: Liegt es vielleicht am Nachmittagskaffee?
Ein Wechsel auf entkoffeinierten Tee oder Wasser kann helfen, ohne auf Genuss zu verzichten. Der Schlaf dankt es.
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