Was ist besser für Welpen: Nass- oder Trockenfutter?

Wenn es um die Ernährung von Welpen geht, stellt sich oft die Frage: Sollte man Nass- oder Trockenfutter füttern? Die Antwort lautet: Trockenfutter ist in den meisten Fällen die bessere Wahl – besonders in der Anfangszeit.

Welpen sind neugierig, verspielt und essen oft ungestüm. Nassfutter, das besonders aromatisch und weich ist, wird von vielen Welpen gierig und hastig heruntergeschluckt. Weil sie noch nicht gelernt haben, langsam und maßvoll zu fressen, kann das zu Verdauungsproblemen führen. Zudem trainiert das Schlingen kaum die Kaumuskulatur und bringt kaum Vorteile für die Zahnentwicklung.

Trockenfutter dagegen fördert das Kauen. Die harten Kroketten ermutigen den Welpen, länger zu kauen, was nicht nur die Kaumuskulatur stärkt, sondern auch die Zahngesundheit unterstützt. Außerdem ist Trockenfutter praktischer: Es ist länger haltbar, leichter zu dosieren und ideal für die portionsgerechte Fütterung, die bei Welpen besonders wichtig ist.

Das bedeutet nicht, dass Nassfutter gar nichts taugt. Es kann als gelegentliche Abwechslung oder bei besonderen Bedürfnissen sinnvoll sein, zum Beispiel wenn ein Welpe schlecht frisst oder gesundheitliche Einschränkungen hat. Doch als Grundnahrung ist Trockenfutter in der Regel die bessere Wahl.

Wichtig ist immer, ein hochwertiges Futter zu wählen, das speziell auf die Bedürfnisse von Welpen abgestimmt ist – mit ausreichend Eiweiß, Kalzium und den notwendigen Vitaminen für ein gesundes Wachstum.

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